plan:g arbeitet im Team mit nationalen und internationalen Partnern.

Wir arbeiten nicht alleine

Eine schlechte Koordination kann die positive Wirkung der Entwicklungszusammenarbeit in ein Gegenteil verkehren. Es ist gut, wenn viele Menschen helfen wollen. Manchmal ist gut gemeint jedoch gerade das Gegenteil von gut: Manchmal arbeitet eine Vielzahl von Initiativen mit häufig eigenen Schwerpunkten, Interessen, Wirkungshypothesen, Strukturen und Verfahren aneinander vorbei. Das führt zu unnötig hohen Transaktionskosten. Darum ist die Geberkoordination zentral wichtig. Neben den nationalen NTD-, Lepra- und TB-Programmen koordinieren wir uns mit Partnerorganisationen, die in der gleichen Region oder im gleichen Sektor arbeiten. Mit einigen Partnern arbeiten wir im Rahmen einer Mitgliedschaft besonders eng zusammen.

Christlich geht anders

Die Kampagne Christlich geht anders möchte das Ziel der sozialen Gerechtigkeit ins Zentrum der gesellschaftspolitischen Debatten rücken. Wir stellen uns an die Seite der Ausgegrenzten und halten uns an das Wort von Papst Franziskus: „Mir ist eine verbeulte Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straße hinausgegangen ist, lieber als eine Kirche, die auf Grund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist.“ (Evangelii Gaudium 49)

DAHW

Seit Jahrzehnten stimmen plan:g und die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) ihr Engagement in gemeinsamen Partnerländern ab. Beide Organisationen sind Mitglied der ILEP und koordinieren sich auch hier.

DeGEval

Mit der Mitgliedschaft bekennt sich plan:g zur Einhaltung der „Standards für Evaluation“ und der daran anknüpfenden „Ergänzungen für Selbstevaluation“. Ziel der Mitgliedschaft ist eine stetig verbesserte Wirkungsorientierung in der Projektarbeit. Wichtig sind der kontinuierliche Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit, geeignete Methoden der Projektevaluation zeitnah kennenzulernen und anzuwenden. Die DeGEval arbeitet mit einer Vielzahl von Fachgruppen u.a. in der Entwicklungszusammenarbeit und im Gesundheitssektor.

EPN

Das Ecumenical Pharmaceutical Network (EPN) unterstützt Gesundheitseinrichtungen Ostafrikas dabei, Patientinnen und Patienten eine gerechte, qualitativ hochwertige und angemessene Arzneimittelversorgung zu bieten. Gegründet wurde das Netzwerk 1981 als Programm der Medizinischen Kommission (Christian Medical Commission, CMC) des Ökumenischen Rats der Kirchen (World Council of Churches, WCC).

Health Action International (HAI)

Health Action International (HAI) ist ein unabhängiges Non-Profit-Organisationsnetzwerk mit dem Ziel, die Arzneimittelpolitik sicherer und gerechter zu machen. Wir wollen, dass alle Menschen die richtige Medizin bekommen – rechtzeitig, in der richtigen Dosierung, in einer verträglichen Darreichungsform und zu einem bezahlbaren Preis.

HORIZONT3000

HORIZONT3000 ist die größte Organisation in der nichtstaatlichen österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. HORIZONT3000 unterstützt besonders benachteiligte Menschen im Globalen Süden bei ihrer nachhaltigen und menschengerechten Entwicklung u.a. durch die Entsendung von EZA-Fachkräften. HORIZONT3000 entstand 2001 durch die Zusammenlegung von Österreichischem Entwicklungsdienst (ÖED), Institut für Internationale Zusammenarbeit (IIZ) und der Kofinanzierungsstelle für Entwicklungszusammenarbeit (KFS).

KOO

Die Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO) ist eine Facheinrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz. Sie setzt organisatorische und fachliche Standards, zu deren Einhaltung sich die 24 Mitgliedsorganisationen verpflichten.

NNGDO

Über die Mitgliedschaft in der ILEP ist plan:g auch Mitglied in der „Arbeitsgruppe Lepra“ des „Neglected Tropical Disease NGDO Network“, des Netzwerkes von Nichtregierungsorganisationen zur Überwindung vernachlässigter tropischer Krankheiten.

ÖGTPM

Die ÖGTPM fördert die Tropenmedizin, Parasitologie und Migrationsmedizin in wissenschaftlicher und praktischer Hinsicht. Die Österreichische Gesellschaft für Tropenmedizin, Parasitologie und Migrationsmedizin (ÖGTPM) ist wie plan:g ein wichtiger Träger des „One Health“-Gedankens: Gesundheit in den entwickelten Ländern des Nordens und in den sich entwickelnden Staaten des Südens hängen ebenso wie Tier- und menschliche Gesundheit eng zusammen.

Pharmadialog

Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) ist ein ökumenischer, evangelisch-katholischer Arbeitsverbund zur Entwicklungspolitik. Der Pharmadialog der GKKE mit den forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) leistet einen Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele im Gesundheitsbereich (z.B. SDG 3.8) im Sinne einer Multi-Akteurs-Partnerschaft. Gerade im Bereich der medizinischen Versorgung, einem zentralen Feld kirchlicher Entwicklungsarbeit, ist die Sicherung des Zugangs zu wirksamen und lebenswichtigen Medikamenten weiterhin eine Voraussetzung, um das Recht auf Gesundheit zu gewährleisten. Besonderes Augenmerk richtet die Fachgruppe auf Gesundheitssystemstärkung und Ausbildung sowie auf die nicht übertragbaren Krankheiten, die neben den klassischen tropischen Armutskrankheiten auch in Ländern des Südens ein zentrales Problem der Gesundheitsversorgung darstellen.

Plattform Menschenrechte

Die Plattform für Menschenrechte ist ein loser Zusammenschluss von Organisationen, die sich auf verschiedenste Arten für Menschenrechte einsetzen.

SDG Watch

Unser Land wird nach derzeitiger Planung als letzter EU-Mitgliedstaat über Pläne und die bisherigen Schritte zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele berichten: 2020 soll es soweit sein. Österreich leuchtet als Brems- und Schlusslicht. Eine Reihe von zivilgesellschaftlichen Organisationen hat sich zusammengeschlossen, um das zu verändern – wir machen mit.

Stop-TB Partnership

Seit Februar 2014 ist plan:g Mitglied im UN-Netzwerk zur Beendigung der Tuberkulose, der „Stopp-TB-Partnerschaft", einem Bündnis aus über 250 Regierungen und Organisationen, initiiert von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie arbeitet an der kontrollierten und standardisierten Behandlung aller Tuberkulose-(TB-)Kranken.