Forschung verändert.

Wenn Forschung berührt, kann Forschung alles verändern. Deshalb bitten wir Sie alljährlich zum Gedenktag von Peter und Paul um Ihren Beitrag zur Erforschung von Armutskrankheit. Bitte helfen Sie, Lepra besser zu verstehen und damit nachhaltiger helfen zu können. Zum Hochfest Peter und Paul bitten wir um Ihre Spende für das Forschungsprojekt ENLIST, das nachhaltig wirkt. Vielen Dank. 

Ohne Vorurteile und Ängste wird Veränderung möglich.

Das Vorurteil: „Jetzt reicht es mit den Flüchtlingen. Sonst kommen die Armutskrankheiten zu uns“. Der Fakt: Armutskrankheiten sind längst da. Das liegt weniger an Fluchtbewegungen. Sondern an dem von Industrieländern verursachten Klimawandel. Dadurch fühlen sich neue Krankheitsüberträger - Vektoren wie die Sand- oder Tigermücke - auch in Österreich immer wohler. 

Auch die Reisetätigkeit in der globalisierten Welt führt dazu, dass Krankheiten wie Ebola oder Zika zu Weltgesundheitsnotständen führen können. Auch das liegt nicht an Fluchtbewegungen oder Armutsmigration: Zur Fußballweltmeisterschaft in Brasilien werden sicher keine Asylbewerber reisen.

Zu lange haben wir Armutskranke mit Almosen abgespeist. Almosen bewirken aber so wenig wie Grenzzäune. Hilfe in Gleichwürdigkeit bedeutet: Die eigene Haltung ändern, sich für Veränderung öffnen. Neue Wege gehen. 

Darum bittet das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich zum Festtag Peter und Paul alljährlich um Spenden für Forschung. Das ist nötig, weil die Pharmaindustrie nicht in Armutskrankheiten investieren kann. Denn damit ist kein Geld zu verdienen. Aus diesem Grund ist die Lepra-Knotenrose bisher noch weitgehend unverstanden. Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich unterstützt alternative Forschungsbemühungen. Im Verbund mit den großen Leprahilfswerken sind wir damit auf einem guten neuen Weg. 

Die Lepra-Forschungsinitiative

Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich ist Partner der Lepra-Forschungsinitiative (LRI). Wir sind kein Mitglied der Initiative, weil nicht alle über die LRI geförderten Forschungsprojekte den Projektauswahlkriterien des Aussätzigen-Hilfswerks entsprechen. Wir nutzen jedoch sehr gerne die fachliche Expertise des LRI-Forschungsbeirats. Der Zusammenschluss der verschiedenen Werke ist sehr sinnvoll: Zusammen können Forschungsprioritäten gesetzt werden. Zusammen wird Veränderung möglich. 

Die Lepra-Forschungsinitiative 

Neue Wege gehen - heilige Pforten öffnen.

Heilige Pforten öffnen sich auch für Sie: Liste der heiligen Pforten in Ihrer Nähe. 

Auf dieser Seite finden Sie nicht nur Adressinformationen und Wegbeschreibungen. Auch in anderer Art macht die katholische Kirche auf dieser Internetseite die heiligen Pforten zugänglich. Sie finden beispielsweise Informationen darüber, was unter einem "Ablass" zu verstehen ist: Kein Tausch von Spende gegen Erlösung. Es geht auch nicht um Bußübungen. Sondern darum, mit einem konkreten Verhaltenswandel zwischenmenschliche Beziehungen zu heilen. 

Das Durchschreiten einer heiligen Pforte kann Sie verändern. Oder zumindest eine Hilfe zur Veränderung sein. Es geht um das uralte spirituelle Wissen, dass Bewusstsein auch in der Tat entsteht. Die moderne Kognitionspsychologie spricht von Embodiment. 

Haben Sie Lust, sich darauf einzulassen? Dann machen Sie doch einen Ausflug zu einer Heiligen Pforte: Lasst uns offen und mutig sein, um die Welt zu verändern. 

Veranstaltungshinweis

Bregenz, Mittwochvormittag, 29. Juni 09:30 bis 10:30. Offen und mutig sein. Herz haben, Haltung zeigen: Was heißt das konkret? 

Am 29. Juni laden wir zu einer Informationsveranstaltung zur "Gesundheit in der Einen Welt" ein. Wir bieten eine Einführung in den Zusammenhang von Flucht und Gesundheitssektorentwicklung. Wir sprechen über notwendige Veränderungen der Gesundheitssysteme. Und darüber, was wir in Vorarlberg damit zu tun haben und was wir konkret tun können. 

Ort: Aussätzigen-Hilfswerk Österreich (im Austria-Haus, Seiteneingang) Belruptstraße 21, 6900 Bregenz. Kommen Sie spontan vorbei oder melden Sie sich beim Info-Service unter Telefon 05574-623 888 an: Wir freuen uns auf Sie. 

 

Poster: Paul kam über Idomeni.

Und Petrus über das Mittelmeer. Beide überwanden ihre Ängste und veränderten die Welt. Lasst uns offen und mutig sein. Herz haben, Haltung zeigen: Am 29. Juni ist Gedenktag für Peter und Paul.

Hier können Sie unser Poster zum Hochfest Peter und Paul herunterladen. Ordination, Geschäft oder Gemeindesaal: Bitte informieren Sie uns kurz darüber, wo Sie das Poster aufhängen. Gerne nehmen wir Sie in unseren Postverteiler auf. 



Weil Sie sich für Gesundheit und die Eine Welt interessieren ...

 … haben Sie bis hierher gelesen. Dafür bin ich Ihnen dankbar. Denn die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Krankheit in der Einen Welt sind sehr komplex. In einer sich schnell verändernden Welt ist das Menschenrecht auf Gesundheit immer neuen Bedrohungen  ausgesetzt. Das gilt für die Gesundheit der Ärmsten ebenso wie für uns in Österreich. Darum versteht sich plan:g als Partnerschaft für globale Gesundheit.

Diese Partnerschaft braucht Ihr Mitdenken, Ihr Mithandeln und auch Ihre finanzielle Unterstützung. Werden Sie Teil der Partnerschaft für globale Gesundheit: Mit Ihrer Zahlung machen Sie Gesundheit ansteckend. Das geht schnell. Und mit unserem System sparen Sie die Gebühren der großen Zahlungsanbieter. Danke im Namen des ganzen Teams und im Namen unserer Partnerorganisationen — Pfr. Edwin Matt, Kuratoriumsvorsitzender. 

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