Spender-Information

Bregenz und Wien, 4.12.2013.  Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich wird aus dem Verantwortungsbereich der Päpstlichen Missionswerke ausgegliedert und der Diözese Feldkirch übertragen. Diese hat am 3. Dezember eine eigene Stiftung ins Leben gerufen, die im Sinne der Gründung des Aussätzigen-Hilfswerk Österreich und seinen Zwecken entsprechend die Arbeit fortsetzen wird. Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich bleibt unter selben Namen bestehen, arbeitet aber in einer neuen Trägerschaft. Die Stiftung garantiert die zweckmäßige Verwendung der Spenden im Sinne des Hilfswerks und die Weiterentwicklung des AHWÖ zu einem Menschenrechtswerk im Gesundheitssektor. 

Das AHWÖ kann seine Arbeit zukünftig noch besser mit den Akteuren der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit sowie den führenden internationalen Partnern der Leprabekämpfung koordinieren. Auch für die Päpstlichen Missionswerke bedeutet der Schritt eine stärkere Konzentration auf das Charisma und den Kernauftrag, nämlich den Aufbau der Kirche in allen Missionsdiözesen.

Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich arbeitete zwischen 1958 und 2006 als eine pfarrgemeindliche Initiative, dann im Verbund mit der Missio-Diözes und seit dem 3. Dezember 2013 als unabhängige katholische Stiftung „Aussätzigen-Hilfswerk Österreich“. Die Stiftung ist nach kanonischem Recht gegründet. Mit Hinterlegung der Stiftungsurkunde bei der obersten Bundesbehörde ist das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich eine Körperschaft öffentlichen Rechts (KöR).

Diese organisatorische Eigenständigkeit hat das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich im 55. Jahr seines Bestehens erlangt. Damit kann das Werk noch effektiver und effizienter seine Aufgabe als menschenrechtsorientiert arbeitendes Werk im Gesundheitssektor der internationalen Entwicklungszusammenarbeit wahrnehmen.



Weil Sie sich für Gesundheit und die Eine Welt interessieren ...

 … haben Sie bis hierher gelesen. Dafür bin ich Ihnen dankbar. Denn die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Krankheit in der Einen Welt sind sehr komplex. In einer sich schnell verändernden Welt ist das Menschenrecht auf Gesundheit immer neuen Bedrohungen  ausgesetzt. Das gilt für die Gesundheit der Ärmsten ebenso wie für uns in Österreich. Darum versteht sich plan:g als Partnerschaft für globale Gesundheit.

Diese Partnerschaft braucht Ihr Mitdenken, Ihr Mithandeln und auch Ihre finanzielle Unterstützung. Werden Sie Teil der Partnerschaft für globale Gesundheit: Mit Ihrer Zahlung machen Sie Gesundheit ansteckend. Das geht schnell. Und mit unserem System sparen Sie die Gebühren der großen Zahlungsanbieter. Danke im Namen des ganzen Teams und im Namen unserer Partnerorganisationen — Pfr. Edwin Matt, Kuratoriumsvorsitzender. 

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