Kirche berührt

Zu den Grundlegungen unserer Arbeit sind gehören zwei Dokumente des Zweiten Vatikanums. Zum einen die „Erklärung über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen in unserer Zeit“ („Nostra Aetate“), zum anderen das Dekret „Über die Missionstätigkeit der Kirche“ („Ad Gentes“). Ein Kernsatz von Nostra Aetate lautet: „Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist.“ Wir Christen sind aufgefordert, „die geistlichen, sittlichen, sozialen und kulturellen Werte anderer Religionen anzuerkennen, zu wahren und zu fördern“ (NA 2). Vor dem Hintergrund dieser Erklärung betont das Dekret Ad Gentes die Universalität der Evangelisierung: Die Menschwerdung des Sohnes Gottes ist jenes Geheimnis, das im Plan Gottes „für das Heil des Menschengeschlechtes“ (also aller Menschen) geschehen ist (AG 2). Zudem hat der Jude Jesus „sein Leben freiwillig für die Welt“ hingegeben (AG 4). Sehr häufig werden wir in unserer Projektarbeit mit religiösen Spannungen konfrontiert. Vielleicht erleben sie das auch in Ihrer Arbeit mit Flüchtlingen? Kennen sie das Bedrohungsgefühl, das christliche Flüchtlinge aus Syrien empfinden? Die Traumatisierungen der Flucht sind zu verstehen und zu respektieren. Mit dem in den Konzilsdokumenten grundgelegten integralen Verständnis von Evangelisierung ist eine stammessolidarische Unterstützung ausschließlich für Christen aber unvereinbar.

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 … haben Sie bis hierher gelesen. Dafür bin ich Ihnen dankbar. Denn die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Krankheit in der Einen Welt sind sehr komplex. In einer sich schnell verändernden Welt ist das Menschenrecht auf Gesundheit immer neuen Bedrohungen  ausgesetzt. Das gilt für die Gesundheit der Ärmsten ebenso wie für uns in Österreich. Darum versteht sich plan:g als Partnerschaft für globale Gesundheit.

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