Wo möglich, orientiert sich plan:g an akzeptierten Standards.

Jahresberichte

Unsere Jahresberichte dienen Ihrer Information und unserer internen Strategiebildung: Wir arbeiten weniger an als vielmehr mit den Jahresberichten, die unterjährig entstehen. Transparenz ist uns wichtig. 

Im 60. Jahr nach Gründung hat das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich einen neuen Namen bekommen. Im Jahresbericht 2018 erläutern wir die Gründe der Umbenennung. Die rückläufigen Spendeneinnahmen sind eine große Herausforderung – noch größer ist die Herausforderung, nachhaltig auf einer systemisch relevanten Ebene wirksam zu werden.

In einer sich extrem schnell verändernden Welt bedeutet das: Die Projekt von plan:g werden sich weiter entwickeln; die anwaltschaftliche Arbeit gewinnt an Bedeutung. Der Bericht erläutert unseren Ansatz.

Schon seit 2013 kommunizieren wir wortbetont und verzichten auf gängige Fundraising-Methoden. Der Bericht erklärt Gründe und Ziele unserer Kommunikation.

Am 28. Februar 2018 hat das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich einen neuen Namen bekommen. Der Bericht 2017 wurde deshalb schon unter dem neuen Namen veröffentlicht. 

Schwerpunktthema des Jahresberichts 2017 ist die „planetare Gesundheit“. Wir informieren über unsere Arbeit und geben einen Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2018, in dem wir unseren Namen geändert haben. 

Jahresbericht 2017 

Was bleibt vom Jahr der Barmherzigkeit 2016? Wir informieren über unsere Strategie 2016 – 2018. 

Jahresbericht 2016

Im Jahr 2015 ist ein Vorhang zerrissen – dahinter ist das Leiden der Welt sichtbarer geworden. Das Aussätzigen-Hilfswerk informiert über den Stand der Arbeit und darüber, wie Ihre Spende nachhaltig wirksam wird. 

Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht 2014 berichtet über die Weiterentwicklung unserer Programmatik und stellt neben Projektbeispielen auch die unserer Arbeit zugrunde liegende Strategie vor. Der Bericht analysiert die Wirkung dieser Strategie: Was hat sich bewährt, was können wir noch besser machen? Sie können den Jahresbericht in gedruckter Form ab sofort per Mail oder über das Spendentelefon bestellen. Oder hier online einsehen. 

Jahresbericht 2014

Im Jahr 2013 feierte das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich seinen 55. Geburtstag. Und gleichzeitig eine Geburt: Am 4. Dezember 2013 errichtete Bischof Benno Elbs das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich in neuer Form als kirchliche Stiftung der Diözese Feldkirch. Informieren Sie sich im Jahresbericht 2013 über die Änderungen unserer Organisationsform und die Fokussierung unserer Arbeit: Gesundheitssektorentwicklung für die Ärmsten der Armen. 

Jahresbericht 2013

Dieser Jahresbericht 2012 für das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich bezieht sich auf den bis 11/2013 von „Missio Päpstliche Missionswerke in Österreich“ als Vorgängerorganisation geführten Rechnungskreis „Aussätzigen-Hilfswerk Österreich“. Unserer Vorgängerorganisation Missio Austria wurde von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder das Spendengütesiegel unter der Nr. 05130 erteilt. Wir verweisen auch auf den Jahresbericht 2012 der Missio. Die im Dezember 2013 eingerichtete Stiftung Aussätzigen-Hilfswerk Österreich arbeitete zunächst mit der DVR-Nr. 4011231, seit Ende 2015 gilt die 0029874(048). Datenschutzbeauftragter ist Dr. Gerhard Walser, Justiziar der Diözese Feldkirch. Werbebeauftragte ist Silvia Feuerstein, Aussätzigen-Hilfswerk Österreich. Die Spendenverwendung unterliegt dem Kontrollsystem des Aussätzigen-Hilfswerks Österreich. 

Jahresbericht 2012

Der Jahresbericht 2019 ins noch im Entstehen.

Im Jahresbericht 2019 fassen wir die in den letzten Jahren entwickelten Strategieelemente zusammen uns stellen sie vor; der Jahresbericht wird eine Inhaltsübersicht/einen Index der in den Vorjahren verfassen Elemente enthalten. Und eine knappe Übersicht:

Warum Standards?

Wo immer möglich, orientiert sich plan:g an vorgegebenen, akzeptierten Standards: Das gilt für die Entlohnung der Mitarbeiter genauso wie bei der Projektdurchführung. Beispiele: Das Lohngefüge entspricht der Lohn- und Gehaltsordnung der Diözese Feldkirch. Bei den Sachspenden-Aktionen schließen wir an die beispielhaften Standards („good practices“) der Weltgesundheitsorganisation an. 

Der Anschluss an gute internationale Standards, die Branchenstandards der Entwicklungszusammenarbeit, ist ein Beitrag zur Transparenz. Spenderinnen und Spender und auch unsere Projektpartner können sich an diesen Standards orientieren und damit die Qualität unserer Arbeit beurteilen. Wir legen offen, inwieweit wir die jeweiligen Sollkriterien erreichen. 
Beispiel: Standards im Programmmanagement
Beispiel: Standards im Programmmanagement

Bilder und Botschaften

Über die Mitgliedschaft in der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO) ist plan:g dem Verhaltenskodex der CONCORD (Dachverband der europäischen Hilfs- und Entwicklungsorganisationen) zum Umgang mit Bildern und Botschaften verpflichtet. Informieren Sie sich hier über den Kodex. Bei Anregungen oder Kritik wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an uns. 

Code-of-Conduct

Internes Kontrollsystem

Neben der Orientierung an den Standards ist das Vier-Augen-Prinzip ein wichtiges Charakteristikum unseres Kontrollsystems. Kein wesentlicher Vorgang bleibt ohne Gegenkontrolle. Das gilt von der Unterschrift einer Auszahlung bis hin zu Projektbewilligungen. Das dritte Kernprinzip ist das der Funktionstrennung.

Jedes neue Projekt muss beantragt werden. Dazu muss plan:g ein mit den Begünstigten abgestimmter Antrag vorliegen. In der Regel sollen Projekte partizipativ entwickelt werden. Der projektbeschreibende Antrag enthält Angaben zum Träger, zu Zielen und Zielgruppen, zum Monitoring, zu den Risiken und zur Finanzierung und folgt damit den Standards der Austrian Development Agency (ADA). Alle Anträge werden inhaltlich-fachlich und finanziell geprüft. Dabei nutzt plan:g das Projektzyklus-Management (Project Cycle Management, PCM), welches sich als gute Praxis der Entwicklungszusammenarbeit etabliert hat und die Basis der Projektvergabe der Europäischen Union und der staatlichen österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist. Beim PCM handelt es sich um eine Projektmanagement-Methode. Allerdings ist der „logische Rahmen“ oder „Logframe“ des PCM oft sehr deterministisch bezüglich der Maßnahme-Wirkung-Zusammenhänge. Im wirklichen Leben sind solche „Wirkungsketten“ komplexer und weniger linear als auf dem Papier. Ein Beispiel: Nicht jeder Baum, der gepflanzt wird, trägt auch Früchte. Bäume müssen kenntnisreich bewirtschaftet werden. Auf Veränderungen der Umgebung muss im Projektverlauf eingegangen werden. Ein Projekt-Logframe beschreibt ein Projekt dagegen sehr holzschnittartig: Eine bestimmte Anzahl Bäume wird gepflanzt, eine bestimmte Anzahl von Früchten wird geerntet. Nicht nur im Obstbau ist bekannt, dass sich solche Pläne verändern. Darum kommt ein gutes Projekt selten ohne Änderungsanträge aus. 
Darum fragt plan:g auch nach „Do-no-harm-Analysen“, mit denen unbeabsichtigte negative Wirkungen von Entwicklungsvorgaben im Vorfeld analysiert werden, und empfiehlt die Nutzung von systemischen Projektentwicklungs-Instrumenten. Um unbeabsichtigte negative Wirkungen zu vermeiden, konzentriert sich plan:g gemäß den Statuten auf die menschenrechtsorientierte Arbeit im Gesundheitssektor der Entwicklungszusammenarbeit; in der Nothilfe werden wir nur mit Partnern tätig. Auch dies ist in den plan:g-Statuten und damit bereits auf der gesellschaftsrechtlichen Ebene verankert.

Die Zusammenarbeit mit Partnern und Projekten wird durch Kooperationsabkommen geregelt. Im allgemeinen Teil der Verträge werden die Rechte und Pflichten der Parteien geregelt; in einem speziellen Vereinbarungsteil werden nach PCM-Vorgaben Ziele, Resultate, Aktivitäten vereinbart. In leichter Abweichung vom klassischen, völlig projektorientierten PCM sind Programmförderungen und Teilförderungen von Programmen erleichtert worden. Zu den vertraglichen Vereinbarungen gehört die organisatorische Verankerung bzw. die angestrebte organisatorische Verankerung von Kinder- und Patientenschutzstandards, über die Nachweis zu führen ist.

Projekte und Partner legen ihre Planung mit Zielen, objektiv nachprüfbaren Indikatoren der Zielerreichung (objectively verifiable indicators, OVIs) und Aktivitäten sowie einem Budget fest. Vertrag und Planung sind Voraussetzung dafür, dass plan:g Gelder auszahlt oder Projektausgaben tätigt: Ohne eine den Anforderungen entsprechende Planung werden keine Zahlungen geleistet.

Die Projekte und Partner bestätigen den Zahlungseingang zeitnah und in schriftlicher Form (Betrag in Euro und in Landeswährung, Datum).

Projekte berichten über ihren Fortschritt. Alle Projekte, die jährlich mehr als 75.000 Euro erhalten, müssen überdies einen Halbjahresbericht erstellen und Auskunft über Abweichungen von Plan und Budget geben.

Projekte und Partner werden stichprobenhaft besucht. Bei den Besuchen werden organisatorische Kapazitäten und Projektkonzeption, -fortschritte und -management in strukturierter Form analysiert und dokumentiert. Bei Projektbesuchen werden standardmäßig Finanzplanung sowie die Buchhaltung inkl. Rechnungslegung geprüft; auf Grundlage der Prüfung werden Maßnahmen zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung umgesetzt.

Alle Projekte erstellen Jahresberichte, die Auskunft über Aktivitäten und Zielerreichungsgrade geben und sowohl Erfolge wie Schwierigkeiten transparent beschreiben. Die Jahresberichte der Partner dienen als Grundlage für die Spenderinformationen. Projekte und Partner mit einem Volumen von über 100.000 Euro verfassen einen Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn-und-Verlust-Rechnung). Der Abschluss muss von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer geprüft sein und einen Prüfungsbericht (mit Testat) enthalten. Fehlende, mangelhafte oder nicht fristgerecht eingereichte Jahresabschlüsse oder eine „qualified opinion“ führen zur Aussetzung der Zahlung, bis entsprechende Korrekturmaßnahmen eingeleitet und umgesetzt werden; bei nicht bestimmungsgemäßer Nutzung von Projektgeldern sind die Verantwortlichen regresspflichtig (Rückzahlung, gegebenenfalls strafrechtliche Verfolgung).

Kindesschutz-Selbstauditierung

Kindesschutz ist ein Gesundheitsthema. Erstmals führten wir am 15. März 2016 die Selbstauditierung zum Kindesschutz von Keeping Children Safe durch. Eine neuerliche Selbstprüfung fand am 15. Dezember 2017 statt. Die nächste Prüfung ist für Mitte 2019 geplant.
Link zur Auditierung: www.keepingchildrensafe.org/self-audit 
Ergebnisse der Audits: Alle wesentlichen Kinderschutzmechanismen sind etabliert. Dennoch gibt es noch viel zu tun – dies wird in Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen geschehen. Darum wird das Audit auch allen Partnerorganisationen angeboten. Es handelt sich um eine relativ schnell und einfach durchzuführende Erhebung. In einer halben Stunde werden unbekannte Probleme bekannt und damit besser lösbar. Die noch bestehenden Lücken betreffen vor allem die Projektzusammenarbeit mit unseren Partnern (Procedures). Denn auch auf der Partnerseite muss der Kindesschutz gesichert sein. Die Erarbeitung und gute Anwendung von Kindesschutzstandards ist ein Prozess, der von plan:g begleitet und nachgehalten wird. 

 
Self-Audit Ergebnis Dezember 2017

Statuten

plan:g nahm 1958 seine Tätigkeit auf. Am 4. Dezember 2013, im 55. Jahr des Bestehens, errichtete Diözesanbischof Dr. Benno Elbs das „Aussätzigen-Hilfswerk Österreich“ als kirchliche Stiftung, welche den Status einer eigenständigen Rechtspersönlichkeit genoß. Die Statuten wurden am 28. Februar 2018 letztmalig geändert, seither lautet der Name der Organisation plan:g. 

Deutsch english arabic

Beirat

Der Beirat beurteilt Projektvorschläge fachkompetent nach den Kriterien Relevanz, Qualität, Projektdesign, Wirkung, Partnerqualität und Finanzierung. Der Beirat ist paritätisch mit drei Frauen und drei Männern besetzt. 

Organigramm

Das Organigramm wird im  (Seite 8) ausführlich vorgestellt; es wurde am 1. Dezember 2017 aufgrund der erweiterten Aufgaben im Bereich der anwaltschaftlichen Arbeit letztmalig angepasst. 

Der Kuratoriumsvorsitzende, Pfr. Mag. Edwin Matt, ist auch in das interne Kontrollsystem (IKS) eingebunden. Ein solches Überschneiden der Aufsichtsfunktion und der Tätigkeit im IKS ist in einem klassischen Aufsichtsrat nicht üblich, aber möglich, sofern eine Mehrheit des Überwachungsorgans die Überwachung ausüben kann. Die gewählte Konstruktion orientiert sich an diesem Punkt am Board-System vieler Unternehmen. Sie stellt die enge Anbindung der Stiftung plan:g an die Diözese Feldkirch und damit eine reibungslose, gute Kommunikation sicher. 

Leitlinie Korruptionsprävention

Die vorliegende Leitlinie wurde in der Sitzung des Stiftungskuratoriums vom 25. Februar 2014 diskutiert, angepasst und beschlossen. Wesentlichen Anteil an der Leitlinien-Entwicklung hatte der 2012 von Transparency International – Austrian Chapter (TI-AC) und der Austrian Development Agency (ADA) vorgestellte „Ratgeber für Nichtregierungsorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit“. Korruption kann überall vorkommen. Das gilt auch für die Entwicklungszusammenarbeit, für den Gesundheitssektor und für die Kirche: Darum ergreifen wir alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen, um Korruption zu verhindern. 

Leitlinie Korruptionsprävention PDF

Dazu lernen

Allen Spender*innen, die uns auf Fehler aufmerksam machen, danken wir herzlich für die Achtsamkeit! Wir lernen daraus. Und ein zweites Danke für alle, die sich bei Anregungen oder Kritik auf unseren Umgang mit E-Mail und Anrufbeantworter einlassen: Das erlaubt unserem Team die volle Konzentration auf unsere Beratungstätigkeit. An dieser Stelle beschreiben wir unsere Lernerfahrungen in einer (graphischen) Zusammenfassung.

Wir unterscheiden Lernerfahrungen nach dem Arbeitsfeld (Projektarbeit, Spendenwerbung und Verwaltung) und nach Fehlerursachen: Fehlen Richtlinien (guidelines) oder werden sie bewusst ignoriert (compliance)? Fehlt Anleitung (guidance), kommt es zu menschlichen Fehlern (human error) oder mangelt es an Mitteln (ressources)?

Die Liste hilft uns, besser zu werden. Wir verstehen und als Problemlöser*innen. Dazu wollen wir Probleme kennen. Die knappe Dokumentation von Lernerfahrungen hat sich als hilfreich erwiesen. Oft ist sie eine gute Gesprächsgrundlage in Diskussionen mit Partnerorganisationen, die auch nicht alles richtig machen (können), aber wie wir immer besser wirken möchten.

fehler 2018 eff1d

Jedes Jahr werden wir ein bisschen klüger. So haben wir die Kosten für die Übermittlung der Spenden an die Finanzverwaltung von 2017 auf 2018 auf ein Zwanzigstel reduzieren können. Dabei hat uns Software geholfen. Aber Software will bedient werden: Aufgrund eines Bedienungsproblems ist bei unserem letzten Anschreiben bei mehreren hundert Andrucken eine Ziffer des Geburtsdatums nicht mit übernommen worden.

In vielen Fällen hat die fehlende Ziffer dazu geführt, dass fälschlich nochmal die Frage nach dem vorhandenen Geburtsdatum eingedruckt wurde. Aber das korrekte Datum lag uns bereits vor. Die Spenden wurde der Finanz korrekt gemeldet.

Wir arbeiten effizient und kostenbewusst, hatten jetzt jedoch Startschwierigkeiten. Das System selbst funktioniert gut und ist im Betrieb konkurrenzlos günstig; die jetzige Problematik lag allein an der Datenübermittlung zur Druckerei. Wir haben diesen Fehler zu verantworten und entschuldigen uns dafür; die Druckerei arbeitet sehr gewissenhaft. "Kollege Computer" hat einfach nur das getan, worum wir ihn gebeten haben...

Ein verwandter Fehler hat 2018 dazu geführt, dass einige wenige Anschreiben mehrfach verschickt worden sind. Das ist besonders ärgerlich, auch wenn wir gelernt haben, außergewöhnlich umweltfreundlich zu arbeiten: Mehr zum Druck und zu unserem Postversand erfahren Sie unter www.plan-g.at/post.

Mehr Informationen zu Lernprozessen und Fehlern finden Sie in unseren Jahreberichten. Den Fehler mit dem Geburtsdatum erklären wir an dieser Stelle ausführlich, weil er zu vielen Nachfragen geführt hat und unsere Fehlerkultur erklären hilft.

fehler 2017 01615Der Trend setzt sich fort: Mit der in den letzten Jahren erreichten, sehr guten Regulierung verschieben sich Fehlergründe. Es geht nicht mehr so sehr um das Fehlen von Regeln, sondern um Anleitung, (Selbst-)kontrolle und knappe Mittel. Ressourcenprobleme gibt es überall. Unsere Lernliste hilft, knappe Ressourcen besser einzusetzen.

fehler 2016 b0269

Im zweiten Jahr der "Lernliste" hat sich unsere Lern- und Fehlerkultur verändert. Wir sind aufmerksamer geworden. Der Jahresvergleich unserer Lernerfahrungen hilft: Wir verstehen besser, in welchen Bereichen wir Maßnahmen setzen können und was wir priorisieren.

fehler 2015 77d38

Seit 2013 besprechen wir Lernerfahrungen in unseren Teamsitzungen unter einem eigenen Tagesordnungspunkt. Seit 2015 dokumentieren wir die Fehlergründe pro Quartal und Bereich: Nur was wir bewusst wahrnehmen, können wir auch bewusst verbessern. 

Eigentlich schade, dass wir diese Auswertung nicht bereits 2013 begonnen haben. Aber auch im zweiten Jahr unserer programmatischen Qualitätsoffensive hatten wir noch viele Arbeitsfelder, in denen wir durch bessere Regulierung effizienter und effektiver werden konnten. Zentrale Dokumente wie die Standard Terms of Reference bei Projektaudits sind bereits seit 2014 in Anwendung (und steter Weiterentwicklung).