Kurzbesuch von Ruth Pfau

Foto: Im Gespräch - Sr. Dr. Ruth Pfau, Mitbegründerin des MALC, Nazir Almas, MALC und Pfr. Mag Edwin Matt, Kuratoriums-Vorsitzender des Aussätzigen-Hilfswerk Österreich bei einem Projektbesuch in Karatchi, Dezember 2013.

Bregenz, Aachen und Karatchi, 3.5.2014. Am kommenden Sonntag, den 11. Mai 2014, wird Dr. Ruth Pfau um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche Mariahilf in Bregenz den Gottesdienst mitfeiern: Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich hat Frau Dr. Pfau gebeten, von ihrem Einsatz und ihrer Arbeit zu erzählen.

Sr. Dr. Ruth Pfau ist auf Europa-Reise, weil sie am 2. Mai 2014 den nach dem ehemaligen Bischof von Aachen, Klaus Hemmerle, benannten Preis der Fokolar-Bewegung entgegennehmen durfte. In der Begründung wurde angeführt, dass die Ordensfrau und Ärztin „in dem stillen und indirekten Glaubenszeugnis ihres Lebenswerkes in der Radikalität und Intensität mit Mutter Theresa vergleichbar“ sei.

Dr. Ruth Pfau, 84-jährige Ordensfrau und Lepraärztin, lebt und arbeitet seit 1960 in Pakistan. Das von ihr mitbegründete Marie Adelaide Leprosy Center (MALC) hatte einen maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Aufbau eines flächendeckenden Netzes der Leprabekämpfung in Pakistan. Heute ist das MALC ein 80-Betten Hospital und eines von zwei pakistanischen Lepra-Referenzzentren. In ihrem neuesten Buch „Leben ist anders. Lohnt es sich? Und wofür?“ zieht Frau Dr. Pfau Bilanz ihres außergewöhnlichen Engagements. Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich arbeitet im Gesundheitssektor der Entwicklungszusammenarbeit. Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich engagiert sich seit 1958 für die nachhaltige Durchsetzung der Rechte von Aussätzigen und öffnet Menschen, die an vernachlässigten tropischen Krankheiten wie der Lepra leiden, Zugänge zur Gesundheitsversorgung.



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